Leistung
Technisches SEO & Sichtbarkeit
Suchmaschinenoptimierung besteht aus drei Teilen: Technik, Inhalt und Verlinkung. Die Technik ist der Teil, der planbar ist. Sie bringt keine Sprünge nach oben — aber sie verhindert, dass guter Inhalt unten bleibt.
Wir bauen die technische Grundlage: auffindbar, verständlich, schnell. Und wir sagen Ihnen ehrlich, wo die Technik aufhört und Arbeit am Inhalt anfängt.
Technik, Inhalt, Verlinkung — wer macht was
Stellen Sie sich eine Bibliothek vor. Die Technik sorgt dafür, dass Ihr Buch im Regal steht, einen lesbaren Rücken hat und im Katalog auftaucht. Der Inhalt entscheidet, ob jemand es aufschlägt. Die Verlinkung ist die Empfehlung anderer Leser.
Diese Trennung ordnet die Erwartungen. Perfekte Technik auf einer Seite mit drei Sätzen Text bringt nichts. Ein hervorragender Fachtext auf einer Seite, die Google nicht lesen darf, genauso wenig. Wir übernehmen den ersten Teil vollständig, unterstützen beim zweiten und sagen beim dritten, was seriös möglich ist.
Was die Technik leisten muss
Indexierbarkeit
Jede wichtige Seite muss abrufbar, verlinkt und zur Aufnahme freigegeben sein. Erstaunlich oft blockiert eine vergessene Zeile aus der Bauphase halbe Bereiche.
Saubere Adressen
Sprechend, dauerhaft, in Kleinbuchstaben, ohne Parameterwust. Adressen sind das Einzige an einer Website, das man später nur mit Aufwand ändern kann.
Canonical
Wenn derselbe Inhalt unter mehreren Adressen erreichbar ist, sagt eine Zeile im Quelltext, welche die maßgebliche ist. Sonst konkurrieren Ihre Seiten gegeneinander.
Sitemap und robots.txt
Die eine listet alle Seiten auf, die andere regelt, was nicht abgerufen werden soll. Beide müssen zueinander passen — häufig tun sie das nicht.
Strukturierte Daten
Zusatzangaben im Quelltext, die erklären, was der Inhalt ist: Unternehmen, Öffnungszeiten, Bewertung, Artikel. Sie ermöglichen erweiterte Suchergebnisse.
Mobiltauglichkeit
Google bewertet die Handy-Ansicht. Was dort fehlt oder unlesbar ist, existiert für die Bewertung nicht — auch wenn es am Rechner gut aussieht.
Die Fehler, die tatsächlich Rankings kosten
Doppelte Titel sind der häufigste Befund. Sie entstehen beim Kopieren von Seiten — plötzlich haben fünf Unterseiten denselben Titel, und Google muss raten, welche zu welcher Suche passt. Fast genauso häufig: verwaiste Seiten, die existieren, aber von keiner anderen Seite verlinkt sind.
Weiterleitungsketten entstehen über Jahre. Adresse A leitet auf B, B auf C, C auf D. Jeder Schritt kostet Zeit, und ab einer gewissen Länge folgt die Suchmaschine nicht mehr.
Der unangenehmste Fehler sind gesperrte Ressourcen: Sind Stildateien oder Skripte für die Suchmaschine blockiert, sieht sie eine kaputte Seite und bewertet entsprechend. Und schließlich Seiten, die eine Fehlermeldung zeigen, aber „alles in Ordnung“ melden — für die Suchmaschine sind das Tausende leerer, gültiger Seiten.
Was in einer technischen Prüfung enthalten ist
- Vollständiger Abruf der Website wie durch eine Suchmaschine, mit Fehlerliste
- Prüfung von Titeln, Beschreibungen und Überschriftenstruktur auf Dopplungen
- Kontrolle von Sitemap, robots.txt und Canonical-Angaben auf Widersprüche
- Weiterleitungen bis zum Endziel verfolgen und Ketten auflösen
- Strukturierte Daten ergänzen und auf Gültigkeit prüfen
- Interne Verlinkung: verwaiste Seiten finden, wichtige Seiten näher an die Startseite holen
- Auswertung der Suchkonsole: welche Seiten bekommen Anzeigen, aber keine Klicks
- Garantierte Platzierungen — dazu unten mehr
- Gekaufte Verlinkungen und Linktausch-Netzwerke
- Automatisch erzeugte Massentexte für Suchbegriffe
Warum wir keine Rankinggarantien geben
Weil das niemand seriös kann. Die Reihenfolge der Suchergebnisse bestimmt ein Verfahren, das laufend angepasst wird und auf das kein Dienstleister Zugriff hat. Dazu kommt der Wettbewerb: Auch Ihre Mitbewerber arbeiten an ihren Seiten.
Wer „Platz 1 in vier Wochen“ verspricht, meint entweder einen Suchbegriff, nach dem niemand sucht, oder Methoden, die bei der nächsten Anpassung bestraft werden. Was wir zusagen können, ist die technische Grundlage in nachprüfbarer Qualität und eine offene Auswertung dessen, was danach passiert.
Wie eine Zusammenarbeit abläuft
- 1
Bestandsaufnahme3–5 Tage
Vollständiger Abruf der Seite, Auswertung der Suchkonsole und ein Blick auf drei bis fünf Mitbewerber. Ergebnis ist eine Liste konkreter Befunde, nach Wirkung sortiert.
- 2
Technische Bereinigung1–2 Wochen
Fehlerseiten, Weiterleitungsketten, doppelte Titel, Sitemap und Canonical. Dieser Schritt bringt am wenigsten Ruhm und am meisten Wirkung.
- 3
Struktur und Verlinkung1 Woche
Seiten so ordnen, dass jede wichtige Seite in zwei bis drei Klicks von der Startseite erreichbar ist — und dass verwandte Seiten aufeinander verweisen.
- 4
Inhalt schärfenlaufend
Titel, Überschriften und Einstiege an tatsächliche Suchanfragen anpassen. Nicht Wörter stopfen, sondern die Frage beantworten, die jemand eingetippt hat.
- 5
Messen und nachsteuernmonatlich
Monatlich Positionen, Klicks und Anfragen ansehen. Was wirkt, wird ausgebaut; was nicht wirkt, wird beendet statt verteidigt.
Lokale Sichtbarkeit und der lange Atem
Für Betriebe mit Einzugsgebiet ist die lokale Suche oft wichtiger als die allgemeine. Wer in Bonn einen Elektriker sucht, bekommt zuerst die Karte mit drei Einträgen — darum geht der Wettbewerb. Entscheidend sind ein gepflegtes Unternehmensprofil, einheitliche Angaben zu Name, Adresse und Telefonnummer in allen Verzeichnissen und echte Bewertungen.
Wie das im Einzelnen funktioniert, steht im Beitrag zum Google-Unternehmensprofil. Und wenn Ihre Seite gar nicht auftaucht, lohnt zuerst der Blick in Website nicht bei Google gefunden — in der Hälfte der Fälle ist die Ursache eine einzige Zeile.
Wichtig ist die zeitliche Erwartung: SEO ist kein Projekt mit Abnahme, sondern eine Gewohnheit. Erste Bewegungen sind nach sechs bis zwölf Wochen sichtbar, belastbare Ergebnisse nach zwei bis drei Quartalen. Deshalb bieten wir es als laufende Betreuung an und nicht als einmalige Aktion. Die Grundlagen zum Selbstlesen stehen unter SEO-Grundlagen für kleine Unternehmen.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Meist an einer von drei Ursachen: Es wurden Suchbegriffe bearbeitet, nach denen kaum jemand sucht; es wurde am Text gearbeitet, während technisch etwas blockiert war; oder es wurde zu früh aufgehört. Wir fangen deshalb immer mit der Bestandsaufnahme an und zeigen Ihnen die Befunde, bevor wir über Umfang und Preis reden.
Technische Korrekturen wirken teils innerhalb von Tagen — eine Seite, die vorher nicht aufgenommen werden durfte, taucht nach dem erneuten Abruf auf. Positionsverbesserungen bei umkämpften Begriffen brauchen Monate. Wer etwas anderes sagt, rechnet mit Ihrem kurzen Gedächtnis.
Sie sind kein Rankingfaktor, entscheiden aber über die Darstellung im Suchergebnis: Sterne, Öffnungszeiten, Preisspanne, Termine. Zwei Ergebnisse auf derselben Position bekommen unterschiedlich viele Klicks, wenn eines mehr zeigt. Der Aufwand ist einmalig und gering — deshalb machen wir es standardmäßig.
Ja. Eine technische Bereinigung ist ein abgeschlossenes Projekt mit Übergabe und Bericht. Sie ist sinnvoll, wenn Sie selbst oder eine Marketingagentur den Inhalt betreuen und nur die Grundlage stimmen soll. Was das kostet, steht in der Preisübersicht; der SEO-Service beginnt bei 399 €.
Erst prüfen, dann optimieren
Die technische Bestandsaufnahme zeigt in wenigen Tagen, ob Ihrer Seite Technik, Inhalt oder schlicht Zeit fehlt. Ohne dieses Wissen ist jede SEO-Ausgabe geraten.
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