Web-Aufbereitung

Branche

Websites für Anwälte & Kanzleien

Wer eine Anwältin sucht, ist selten guter Laune. Es geht um eine Kündigung, eine Trennung, einen Bescheid mit Frist. Diese Menschen lesen Ihre Seite nicht in Ruhe – sie suchen in drei Minuten eine Antwort auf zwei Fragen: Macht diese Kanzlei genau mein Thema? Und wie komme ich schnell an ein Gespräch?

Alles andere auf der Seite dient diesen beiden Fragen. Wir bauen Kanzlei-Websites, die sachlich bleiben, die Fachgebiete sauber auseinanderhalten und die berufsrechtliche Zurückhaltung nicht als Nachteil behandeln, sondern als Ton.

Was in dieser Branche wirklich zählt

Fachgebiete klar trennen

Eine Kanzlei, die Arbeitsrecht, Familienrecht und Verkehrsrecht macht, braucht drei eigene Seiten – nicht eine Aufzählung. Suchende identifizieren sich mit ihrem Thema, nicht mit Ihrer Bandbreite.

Menschen, keine Fassade

Ein gutes Porträtfoto und ein Lebenslauf in ganzen Sätzen wirken stärker als jedes Bild einer Bibliothek, in der niemand je gearbeitet hat.

Erstberatung erklären

Was passiert im ersten Gespräch, wie lange dauert es, was kostet es, was sollte man mitbringen? Diese vier Sätze senken die Hemmschwelle mehr als jedes Werbewort.

Verschwiegenheit auch technisch

Mandatsbezogene Angaben gehören nicht in ein einfaches Kontaktformular und nicht in unverschlüsselte E-Mails. Der sichere Weg muss auf der Seite stehen.

Berufsrechtliche Zurückhaltung

Sachliche, berufsbezogene Information ist erlaubt; marktschreierische oder vergleichende Werbung ist es nicht. Der Ton entscheidet, und er entscheidet auch beim Mandanten.

Was auf Kanzlei-Websites regelmäßig schiefgeht

Der erste Fehler ist die Begrüßungsformel. „Herzlich willkommen auf den Seiten unserer Kanzlei“ ist der meistgelesene und am wenigsten nützliche Satz im deutschen Anwaltsnetz. Dort sollte stehen, welche Rechtsgebiete Sie bearbeiten und für wen.

Der zweite: dieselben Textbausteine wie zweitausend andere Kanzleien. Viele Seiten laufen mit vorgefertigten Rechtsgebietstexten aus Portalen. Suchmaschinen erkennen das, Mandanten spüren es. Ein eigener Text über Ihre tatsächliche Arbeitsweise ist mehr wert als zehn eingekaufte Seiten.

Der dritte betrifft die Vertraulichkeit: Formulare, die zur Schilderung des Sachverhalts auffordern und die Nachricht über einen Drittanbieter versenden. Damit reisen mandatsbezogene Angaben durch fremde Systeme. Wie es sauber geht, beschreibt unsere Seite zur IT-Sicherheit.

Der vierte: eine Seite, die auf dem Telefon nicht funktioniert. Wer in einer Rechtssache Hilfe sucht, wartet nicht, bis er am Schreibtisch sitzt.

Wie wir eine Kanzlei-Website aufbauen

Der Ablauf unterscheidet sich in einem Punkt von anderen Projekten: die Textarbeit steht am Anfang, nicht am Ende.

  1. 1

    Fachgebiete sortierenEin Gespräch

    Welche Rechtsgebiete bringen Mandate, welche stehen nur aus Gewohnheit auf der Liste?

  2. 2

    Texte schreiben1–2 Wochen

    Sie liefern die fachliche Substanz, wir eine Form, die auch Laien lesen. Jede Fassung geht zur Freigabe zurück.

  3. 3

    Gestaltung3–5 Werktage

    Ruhige Typografie, viel Weißraum, Porträts statt Symbolbilder.

  4. 4

    Technik und Vertraulichkeit2–3 Werktage

    Verschlüsselte Übertragung, Formulare ohne Drittanbieter, Rechtstexte, Einwilligung für eingebettete Inhalte.

  5. 5

    Start und Übergabe1 Tag

    Live-Schaltung, Anmeldung bei Google, Einweisung für die Person, die künftig pflegt.

Was bei einer Kanzlei-Website dabei ist

Grundlage ist der Multi Pager ab 1.299 € – schon eine kleine Kanzlei braucht mehrere Rechtsgebietsseiten, damit jede einzeln gefunden wird. Ein One Pager ab 699 € passt nur bei genau einem Schwerpunkt.

  • Eigene Seite je Rechtsgebiet, jede mit eigenem Text und eigener Ansprache
  • Personenseiten mit Werdegang, Schwerpunkten und Kontaktmöglichkeit
  • Beschreibung der Erstberatung samt Ablauf und Kostenrahmen
  • Kontaktformular ohne Sachverhaltsabfrage, verschlüsselt übertragen
  • Hinweis auf sichere Kommunikationswege für vertrauliche Unterlagen
  • Beitragsbereich für Urteilsanmerkungen oder Mandanteninformationen
  • Struktur, die weitere Rechtsgebiete später ohne Umbau aufnimmt
  • Vorgefertigte Rechtsgebietstexte aus Portalen – jede Seite wird für Sie geschrieben
  • Erfolgsquoten, Bestenlisten oder Vergleiche mit anderen Kanzleien
  • Mandantenportale mit Aktenzugriff – möglich, aber ein eigenes Projekt
  • Aussagen zur Zulässigkeit einzelner Formulierungen im Berufsrecht

Sichtbarkeit in der Region

Mandate entstehen meist im Umkreis. Gesucht wird nach „Fachanwalt Arbeitsrecht Bonn“ oder „Anwalt Mietrecht in der Nähe“. Für diese Suchen zählt die Kombination aus Rechtsgebiet und Ort – auf einer Seite, die genau dieses Paar behandelt. Eine Sammelseite mit acht Rechtsgebieten gewinnt gegen niemanden.

Dazu kommt das Google-Unternehmensprofil mit korrekter Adresse, echten Fotos und gepflegten Zeiten. Bewertungen dürfen Sie sich wünschen, aber nicht kaufen und nicht selbst schreiben. Wer dauerhaft an der Auffindbarkeit arbeiten will, fährt mit unserer laufenden Betreuung mit SEO besser als mit einer einmaligen Optimierung.

Vertrauliche Unterlagen: der sichere Weg

Ein normales Kontaktformular ist für die erste Kontaktaufnahme in Ordnung – für Verträge, Bescheide oder Schriftsätze nicht. Wir richten deshalb zwei getrennte Wege ein: das schlanke Formular für „Bitte rufen Sie mich zurück“ und einen geschützten Upload oder einen benannten Alternativweg für Dokumente. Auf der Seite steht in einem Satz, welcher Weg wofür gedacht ist. Das schützt Ihre Verschwiegenheitspflicht und erspart Ihnen das nachträgliche Aussortieren im Postfach.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Der Rahmen ergibt sich aus dem anwaltlichen Berufsrecht: Werbung ist erlaubt, soweit sie sachlich über die berufliche Tätigkeit unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. In der Praxis heißt das: Rechtsgebiete, Werdegang, Arbeitsweise und Kostenmodelle darf man beschreiben; Erfolgsquoten, Superlative und Vergleiche mit anderen Kanzleien sind heikel. Wir halten die Texte in diesem sachlichen Rahmen. Die verbindliche Beurteilung einzelner Formulierungen bleibt bei Ihnen und Ihrer Kammer – wir geben dazu keine Rechtsauskunft.

Ihre Fachgebiete sichtbar machen

Nennen Sie uns die zwei Rechtsgebiete, aus denen die meisten Mandate kommen. Wir zeigen Ihnen, wie eine Seite dafür aussehen müsste.

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