WordPress Wartung Kosten: Was eine ungepflegte Seite kostet
Wartung wirkt teuer, solange nichts passiert — und wird schlagartig zur günstigsten Position, sobald etwas passiert.
Weiter lesenDer Preis einer Website ist keine Zahl, sondern eine Rechnung mit fünf Posten — hier stehen sie offen auf dem Tisch.
Was kostet eine Website? Das ist die häufigste erste Frage — und die einzige, die sich seriös nicht sofort beantworten lässt. Wer darauf ohne Rückfrage eine Zahl nennt, rät entweder oder verkauft Ihnen etwas, das noch niemand angesehen hat.
Das ist keine Ausflucht. Die Frage ist ungefähr so gestellt wie „Was kostet ein Auto?“. Zwischen Kleinwagen und Transporter liegt eine Größenordnung, und beide sind für ihren Zweck richtig. Bei Websites ist es genauso: Eine Seite für einen Malerbetrieb mit fünf Abschnitten und eine Buchungsplattform mit Kundenkonten sind zwei völlig verschiedene Projekte.
Was sich sehr wohl offenlegen lässt, ist die Rechnung dahinter: aus welchen Posten sich ein Preis bildet, welche Kosten nach dem Start weiterlaufen und an welcher Stelle Sie selbst wirksam sparen können. Am Ende stehen unsere eigenen Preise — als Beispiel für eine offene Kalkulation, nicht als Maßstab für den Markt.
Wer eine Website baut, verkauft keine Ware aus dem Regal, sondern Arbeitszeit an einem individuellen Ergebnis. Und wie viel Zeit nötig ist, entscheidet sich an Details, die im ersten Telefonat oft noch gar nicht bekannt sind.
Deshalb sind Rückfragen ein gutes Zeichen. Wie viele Seiten sollen es werden? Gibt es Texte und Bilder schon oder müssen sie entstehen?
Soll man Termine buchen, Produkte kaufen, Dateien herunterladen können? Gibt es eine bestehende Seite, deren Adressen erhalten bleiben müssen? Wer soll die Inhalte später selbst pflegen?
Ein Angebot, das vor diesen Fragen kommt, ist entweder eine Schätzung ins Blaue — oder es enthält einen stillen Puffer, den Sie mitbezahlen. Beides ist teurer als zwanzig Minuten Gespräch.
Praktisch jedes Angebot lässt sich auf fünf Posten herunterbrechen. Wenn Sie diese fünf kennen, können Sie zwei Angebote überhaupt erst vergleichen:
Fragen Sie bei jedem Angebot nach genau diesen fünf Punkten. Wenn ein Anbieter dazu keine klare Auskunft gibt, wissen Sie schon vor dem Auftrag, wie die Zusammenarbeit laufen wird.
Damit die Posten von oben nicht abstrakt bleiben, hier unsere eigenen Preise. Sie stehen öffentlich, weil ein Preis, den man erst nach drei Gesprächen erfährt, vor allem eines verrät: dass er von Fall zu Fall anders ausfällt.
Die Bearbeitungszeiten sind Spannen, keine Versprechen für den Einzelfall — sie hängen unmittelbar davon ab, wie schnell Inhalte und Rückmeldungen von Ihrer Seite kommen. Das ist keine Floskel: In der Praxis ist die Wartezeit auf Texte und Bilder der mit Abstand längste Abschnitt eines Projekts.
Eine Website ist keine einmalige Anschaffung. Sie ist eher wie ein Ladenlokal: einmal eingerichtet, dann monatlich getragen. Wer nur den Bau kalkuliert, wird nach einem Jahr überrascht.
Diese Posten laufen weiter. Die Domain, also Ihre Internetadresse, wird jährlich verlängert und ist der kleinste Betrag von allen. Das Hosting — der Platz auf einem Server, von dem aus Ihre Seite ausgeliefert wird — kostet je nach Anspruch an Tempo, Standort und Erreichbarkeit unterschiedlich viel.
Dazu kommen technische Aktualisierungen. Jede Website steht auf Software, und Software altert. Sicherheitslücken werden bekannt, Browser ändern sich, Zertifikate laufen aus.
Ohne Pflege ist eine Seite nach ein bis zwei Jahren nicht mehr auf dem Stand — und im ungünstigen Fall ein offenes Tor. Was das konkret bedeutet, steht ausführlich im Beitrag darüber, warum Wartung kein Luxus ist.
Und schließlich die inhaltliche Pflege: neue Leistungen, geänderte Öffnungszeiten, aktuelle Preise, ein neues Teammitglied. Wer das selbst macht, zahlt mit Zeit. Wer es abgibt, zahlt mit Geld. Beides ist in Ordnung — nur beides gar nicht einzuplanen, geht schief.
Die Rechnung geht selten an der Rechnung auf, sondern an dem, was fehlt. Ein sehr günstiges Angebot spart meistens an einer von drei Stellen: an den Inhalten, an der technischen Sorgfalt oder an der Erreichbarkeit danach. Wer selbst im gehobenen Preissegment arbeitet, zahlt dafür noch an einer weiteren Stelle, denn die Seite prägt die Preiserwartung des Interessenten, bevor Sie Ihre Zahl nennen — nachzulesen im Beitrag darüber, wie eine Website hohe Preise rechtfertigt.
Typische Folgekosten sehen so aus. Die Texte fehlen, also schreiben Sie sie selbst — an Abenden, die Ihnen niemand bezahlt. Die Seite ist nicht auffindbar, weil an der Struktur gespart wurde, also brauchen Sie ein Jahr später eine Überarbeitung.
Jede Kleinigkeit wird nachberechnet, weil im Angebot nur ein Minimum stand. Oder der Anbieter ist nach dem Start nicht mehr erreichbar und niemand kommt an die Zugänge.
Der zweite häufige Fall ist der Baukasten. Für den Anfang wirkt er unschlagbar günstig, hat aber eigene Grenzen — bei der Ladezeit, bei der Auffindbarkeit und beim Umzug, wenn man später wechseln will. Wann sich das rechnet und wann nicht, haben wir im Vergleich Baukasten oder Agentur durchgerechnet.
Die brauchbarste Frage ist deshalb nicht „Was kostet es?“, sondern: Was bekomme ich dafür, und was kostet mich das, was fehlt?
Der günstigste Hebel liegt bei Ihnen — und zwar vor dem Start. Drei Vorarbeiten sparen bei jedem Anbieter Geld, weil sie genau die Posten verkleinern, die am teuersten sind:
Wer alle drei Punkte mitbringt, verkürzt nicht nur den Preis, sondern auch die Bearbeitungszeit — meist deutlicher, als jede Verhandlung über den Betrag es könnte.
Für einen klar umrissenen Auftritt — wer Sie sind, was Sie anbieten, wie man Sie erreicht — reicht in der Regel eine einzelne, gut gebaute Seite. Bei uns ist das der One Pager für 699,- €.
Rechnen Sie zusätzlich die laufenden Kosten mit: Domain, Hosting und Pflege. Erst diese Summe ist Ihr echtes Jahresbudget, und nur damit lassen sich Angebote ehrlich vergleichen.
Weil selten dasselbe angeboten wird. Das eine Angebot enthält Texte, das andere setzt Ihre voraus. Das eine rechnet zwei Korrekturrunden ein, das andere keine. Das eine übergibt Ihnen alle Zugänge, beim anderen bleibt die Seite in fremder Hand.
Legen Sie zwei Angebote nebeneinander und markieren Sie die fünf Posten von oben. Meistens ist nach zehn Minuten klar, dass die beiden Zahlen gar nicht vergleichbar waren.
Müssen nicht. Aber irgendjemand muss die Seite aktuell halten — technisch wie inhaltlich. Entweder Sie selbst oder jemand, den Sie dafür beauftragen.
Wir bieten das als WebCare-Paket für 49,- € im Monat an. Ob sich das für Sie lohnt, hängt schlicht daran, wie viel Zeit Sie selbst investieren wollen und wie kritisch die Seite für Ihr Geschäft ist.
Eine Website ist zunächst nur vorhanden. Gefunden zu werden ist eine eigene Aufgabe: die richtigen Suchwörter, eine passende Struktur, die Einträge im Umfeld Ihres Ortes. Dafür gibt es bei uns das SEO-Paket für 399,- €.
Sinnvoll ist es vor allem dann, wenn Sie neue Kunden über die Suche gewinnen wollen. Wer seine Website hauptsächlich als Nachweis nutzt, den man auf der Visitenkarte weitergibt, braucht es zunächst nicht.
Schreiben Sie in fünf Sätzen auf, was Ihre Website leisten soll und wer darauf landen wird. Legen Sie daneben, was Sie an Texten und Bildern schon haben. Schätzen Sie zuletzt Ihr Jahresbudget inklusive der laufenden Kosten.
Mit diesen drei Angaben bekommen Sie überall ein belastbares Angebot statt einer Hausnummer — und können die Frage, was eine Website kostet, endlich für Ihren eigenen Fall beantworten.
Wartung wirkt teuer, solange nichts passiert — und wird schlagartig zur günstigsten Position, sobald etwas passiert.
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