Web-Aufbereitung

Leistung

Hosting, Betrieb & Monitoring

Eine Website ist kein Möbelstück, das einmal geliefert wird. Sie läuft jeden Tag auf einem Rechner, der irgendwo steht, von jemandem bezahlt und von jemandem überwacht wird. Wer diese drei Fragen nicht beantworten kann, hat kein Hosting, sondern eine Hoffnung.

Wir richten den Betrieb so ein, dass Sie nachts nicht wach liegen: passende Umgebung, EU-Serverstandort, Backups, Überwachung und ein Ansprechpartner mit Telefonnummer.

Was Hosting wirklich kostet

Angebote für 2,99 € im Monat sind kein Betrug — sie sind nur unvollständig. Der Preis deckt Speicherplatz und Rechenzeit. Nicht gedeckt sind die Dinge, die den Unterschied machen: eine geprüfte Sicherung, eine Überwachung, die meldet statt zu schweigen, und ein Mensch, der abhebt.

Rechnen Sie deshalb nie den Serverpreis, sondern die Ausfallkosten. Ein Handwerksbetrieb, dessen Kontaktformular drei Tage ins Leere läuft, verliert keine 9 € Hosting — er verliert die Anfragen dieser drei Tage und weiß es nicht einmal.

Was Betrieb bei uns kostet, steht offen in der Preisübersicht und im WebCare-Paket ab 49 € im Monat.

Was zum Betrieb gehört

Einzeln sind diese sechs Dinge unspektakulär. Zusammen sind sie der Unterschied zwischen „läuft“ und „läuft, und wir wissen es“.

Umgebung

Die Website liegt dort, wo sie technisch hingehört — nicht dort, wo zufällig noch Platz auf einem alten Vertrag war.

Zertifikate

HTTPS-Zertifikate erneuern sich automatisch. Wir prüfen zusätzlich, ob die Erneuerung tatsächlich stattgefunden hat.

Erreichbarkeit

Ein Prüfdienst ruft die Seite regelmäßig von außen auf. Antwortet sie nicht, bekommen wir eine Meldung — nicht Ihr Kunde.

Sicherungen

Dateien und Datenbank werden gesichert und die Rücksicherung wird geprobt. Eine ungeprüfte Sicherung ist eine Vermutung.

Fehlerrate

Wir schauen nicht nur, ob die Startseite lädt, sondern wie viele Aufrufe insgesamt mit einem Fehler enden.

Zustellbarkeit

Formularmails und Bestellbestätigungen müssen ankommen. Wir prüfen die Einträge, die darüber entscheiden.

Shared Hosting oder Cloud — der ehrliche Vergleich

Beides ist legitim. Die Frage ist nur, welche Eigenschaft Ihnen wichtiger ist: der niedrigste Monatspreis oder die Verlässlichkeit unter Last.

 Klassisches Shared HostingCloud- und Edge-Hosting
Preis3–15 € im Monat, sehr planbar0–30 € im Monat, abhängig vom Abruf
NachbarnHunderte Websites auf demselben Rechner — deren Lastspitzen bremsen Sie mitAuslieferung aus einem Netz, Lastspitzen werden verteilt
AuslieferungsortEin Rechenzentrum, oft in DeutschlandStandortwahl konfigurierbar, Region Frankfurt möglich
AufwandWenig — dafür wenig Einfluss auf die Technik dahinterEinrichtung braucht Wissen, danach sehr wartungsarm
Passt gut zuKleinen Seiten mit gleichmäßigem BesuchSeiten mit Kampagnen, Saisonspitzen oder Anwendungen

Der eigene Server — und warum der Standort zählt

Ein eigener Server ist die dritte Möglichkeit. Er lohnt sich, wenn eigene Dienste mitlaufen sollen, die kein Baukasten anbietet: eine besondere Datenbank, ein interner Zugang, eine Schnittstelle zur Warenwirtschaft. Der Preis dafür ist Verantwortung — Aktualisierungen, Firewall, Protokolle. Wer das nicht regelmäßig macht, hat nach zwei Jahren den unsichersten Rechner im Unternehmen.

Beim Standort gilt eine einfache Regel: Server in der EU. Nicht, weil europäische Rechner schneller wären, sondern weil bei jeder Übertragung personenbezogener Daten in ein Drittland eine zusätzliche rechtliche Begründung nötig wird. Ein EU-Standort erspart diese Diskussion vollständig — und macht nebenbei die Wege kürzer, was der Ladezeit hilft.

Wie sich die Technik dahinter auf Sekunden auswirkt, steht auf der Seite zur Performance und im Beitrag über die Vorteile statischer Auslieferung.

Domain und E-Mail gehören getrennt

Der häufigste Fehler: Domain, Website und Postfach liegen in einem einzigen Vertrag. Zieht die Website um, steht plötzlich die Post still. Wir entkoppeln das:

  • Die Domain bleibt in Ihrem eigenen Konto, auf Ihren Namen registriert
  • Die Website läuft dort, wo sie technisch am besten läuft
  • Das Postfach liegt bei einem Anbieter, der auf E-Mail spezialisiert ist
  • Alle Zugangsdaten sind dokumentiert und liegen bei Ihnen, nicht nur bei uns
  • Ein Umzug einzelner Teile ist möglich, ohne dass der Rest ausfällt
  • Domains, die auf den Namen der Agentur laufen
  • Sammelverträge, aus denen Sie ohne uns nicht herauskommen
  • Postfächer, die beim Website-Umzug mit umgestellt werden müssen

Ein Ausfall, den niemand bemerkt, dauert am längsten

Die meisten Störungen fallen nicht dadurch auf, dass jemand anruft. Sie fallen dadurch auf, dass wochenlang niemand anruft. Ein Formular, das seit Mai keine Mail mehr verschickt, sieht für Sie aus wie eine schwache Auftragslage.

Deshalb prüft die Überwachung nicht nur, ob der Server antwortet, sondern ob die wichtigen Wege noch funktionieren. Bei einer Störung melden wir uns aktiv.

Wenn die Seite nachts ausfällt

Dann läuft ein festes Verfahren. Die Überwachung meldet den Ausfall, wir prüfen zuerst, ob es am Anbieter oder an der Anwendung liegt. Liegt es am Anbieter, entscheidet dessen Zeitplan. Liegt es an der Anwendung, spielen wir die letzte funktionierende Version zurück — bei einer statisch ausgelieferten Seite dauert das Minuten, nicht Stunden.

Sie bekommen anschließend eine kurze Nachricht: was war, wie lange, was wir dagegen tun. Unser WhatsApp-Support ist rund um die Uhr erreichbar — das ist kein Marketingversprechen, sondern die Nummer, unter der wir ohnehin ansprechbar sind. Wie wir arbeiten, steht unter Arbeitsweise.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

In den meisten Fällen ja. Wir prüfen zuerst, was Ihr Vertrag technisch hergibt: PHP- oder Node-Version, Zertifikate, Sicherungen, Zugriff auf Protokolle. Reicht das, bleibt alles wie es ist — ein Umzug ohne Grund kostet Geld und bringt Risiko. Erst wenn die Umgebung ausbremst, empfehlen wir den Wechsel und begründen ihn schriftlich.

Wer betreibt Ihre Website eigentlich?

Wenn Sie bei dieser Frage kurz überlegen mussten, ist das schon die Antwort. Wir schauen uns Ihren jetzigen Betrieb an und sagen Ihnen, was fehlt — ohne Vertrag, ohne Verkaufsgespräch.

Betrieb prüfen lassen