Branche
Websites & Shops für den Einzelhandel
Der Laden und der Shop sind kein Gegensatz. Sie sind zwei Türen zum selben Geschäft.
Kaufentscheidungen beginnen heute mit einer Suche und enden im Laden — oder sie beginnen im Laden und enden abends auf dem Sofa. Wer beide Wege getrennt betrachtet, pflegt Preise doppelt und ärgert Kunden, die etwas reserviert haben, das längst verkauft ist.
Wir bauen beides: die überschaubare Website, die den Laden sichtbar macht, und den Onlineshop, der wirklich verkauft. Was sich rechnet, hängt weniger vom Wunsch ab als von der Größe des Sortiments.
Zuerst die Frage, die alles andere entscheidet
Bevor über Gestaltung gesprochen wird, muss eine Zahl auf dem Tisch liegen: Wie viele Artikel verkaufen Sie, und wie oft ändern sich Preise und Bestände? Ein Fachgeschäft mit 40 kuratierten Produkten braucht eine andere Lösung als ein Sortiment mit 4.000 Artikeln in Größen und Farben.
Bei 40 Artikeln pflegt man von Hand — das ist billiger und ruhiger als jede Automatik. Bei 4.000 ist Handpflege ausgeschlossen, und die Frage nach der Warenwirtschaft entscheidet über Erfolg oder Dauerfrust. Deshalb steht sie bei uns am Anfang und nicht am Ende des Angebots.
Wer noch gar nicht online verkauft, startet oft mit einer reinen Schaufenster-Website als Multi Pager ab 1.299 €. Das kostet einen Bruchteil eines Shops und beantwortet die wichtigste Frage: Kommt überhaupt Nachfrage?
Was in dieser Branche zählt
Laden und Shop zusammendenken
Ein Preis, ein Bestand, eine Wahrheit. Wer online etwas anderes zeigt als im Regal liegt, verliert Vertrauen.
Click & Collect
Online reservieren, im Laden abholen. Kein Versand, keine Retoure — und der Kunde steht wieder vor Ihrem Regal.
Warenwirtschaft statt Doppelpflege
Bestände und Preise kommen aus dem System, das Sie ohnehin nutzen. Alles andere ist Handarbeit mit Fehlerquote.
Suche passend zur Größe
Bei 40 Artikeln reicht eine Liste. Ab einigen hundert braucht es Filter nach Größe, Farbe, Marke und Preis.
Fernabsatzrecht ernst nehmen
Widerruf, Grundpreise, Versandkosten, Lieferzeit. Fehler hier sind teuer, weil sie abgemahnt werden können.
Retouren einkalkulieren
Je nach Sortiment kommt ein erheblicher Teil zurück. Wer das nicht einpreist, verkauft sich arm.
Wo Händler-Websites scheitern
Der klassische Fehlstart ist der Shop, den niemand braucht: ein System mit 3.000 Artikeln, weil „alles online muss“ — und nach sechs Monaten zwölf Bestellungen, jede mit draufgelegten Versandkosten. Der Fehler lag nicht in der Technik, sondern darin, dass vorher niemand gerechnet hat.
Der zweite Fehler ist die Doppelpflege. Preise stehen in der Kasse, im Shop und im Marktplatz-Konto: drei Systeme, drei Wahrheiten. Sobald der erste Kunde einen seit einer Woche ausverkauften Artikel bestellt, beginnt die Arbeit, die eine Schnittstelle vermieden hätte.
Der dritte ist rechtlicher Natur und passiert fast immer unbewusst: fehlende Grundpreise, eine Widerrufsbelehrung aus einer Vorlage von 2016, Versandkosten erst im letzten Schritt. Wir arbeiten diese Punkte anhand der DSGVO-Checkliste ab; die juristische Abnahme bleibt Sache Ihres Anwalts.
Was in einem Handelsprojekt enthalten ist
Ein echter Shop mit Zahlung, Versandregeln und Warenwirtschaft liegt im Bereich der Enterprise Website ab 2.299 €, weil dort Technik dazukommt, die eine Firmenwebsite nicht braucht.
- Sortimentsstruktur: Kategorien, Varianten, Filter — abgestimmt auf Ihre Artikelzahl
- Zahlungsanbindung mit sauberer Bestellbestätigung
- Versandregeln nach Gewicht, Wert oder Zone, inklusive Abholung im Laden
- Pflichtangaben: Widerruf, Grundpreise, Lieferzeiten, Impressum, Datenschutz
- Click & Collect mit Reservierungsbestätigung per E-Mail
- Schnittstelle zur Warenwirtschaft, sofern Ihr System eine anbietet
- Rechtsberatung und Prüfung Ihrer AGB
- Produktfotografie und hunderte Artikelbeschreibungen
- Buchhaltung und Anbindung an Ihren Steuerberater
- Betreuung von Marktplatz-Konten
Vom Ladengeschäft zum funktionierenden Shop
Wir bauen selten alles auf einmal. Der Weg in Etappen ist billiger und liefert nach jeder Etappe eine Antwort, ob die nächste sich lohnt.
- 1
Sortiment und Zahlen sichten1 Gespräch
Wie viele Artikel, welche Warenwirtschaft, welche Marge? Daraus ergibt sich das System — nicht umgekehrt.
- 2
Schaufenster online5–15 Werktage
Sortiment, Marken, Beratung, Öffnungszeiten, Anfahrt. Geht in wenigen Wochen live und arbeitet sofort.
- 3
Click & Collect ergänzen1–2 Wochen
Ausgewählte Artikel werden reservierbar. Sie testen mit kleinem Risiko, ob Kunden den Weg annehmen.
- 4
Shop mit Versand3–6 Wochen
Zahlung, Versandregeln, Retourenprozess. Jetzt lohnt sich der Aufwand, weil die Nachfrage belegt ist.
- 5
Warenwirtschaft anschließennach Systemlage
Bestände und Preise fließen automatisch. Ab hier sinkt Ihre tägliche Pflegezeit deutlich.
Regional gefunden werden, überregional verkaufen
Händler bedienen zwei Suchbewegungen. Die eine ist lokal: „Fahrradladen in der Nähe“. Hier gewinnen Sie mit gepflegtem Karteneintrag, echten Öffnungszeiten und Seiten, die Ihre Marken benennen. Diese Suchen bringen Menschen in Ihren Laden, nicht in Ihren Warenkorb.
Die andere ist produktbezogen und überregional. Dort konkurrieren Sie mit großen Versendern — aber nicht überall: In Nischen, Sondergrößen und Ersatzteilen steht ein kleiner Händler regelmäßig vorn, weil sonst niemand die Mühe macht, jeden Artikel ordentlich zu beschreiben. Wie diese Auswahl entsteht, zeigt Keyword-Recherche ohne Tools.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Das ist die häufigste Sorge, und die Erfahrung spricht dagegen. Wer online bestellt, hätte sonst meist bei einem Versender bestellt — nicht bei Ihnen im Regal. Was der Shop verändert, ist die Vorbereitung: Menschen kommen informierter in den Laden, weil sie vorher gesehen haben, dass Sie die Marke führen. Click & Collect verstärkt das noch, weil beim Abholen erfahrungsgemäß etwas dazukommt.
Das hängt davon ab, ob Ihr Anbieter eine Schnittstelle bereitstellt. Viele moderne Kassen tun das, ältere lokale Installationen oft nicht. Wir prüfen das vor Angebotsabgabe, weil die Antwort den Preis erheblich beeinflusst — mehr dazu unter Schnittstellen.
Gibt es keine, bleiben zwei Wege: regelmäßiger Dateiaustausch, der für Preise gut und für Live-Bestände schlecht funktioniert — oder die bewusste Entscheidung, online nur einen von Hand gepflegten Teil des Sortiments zu führen.
Neben der einmaligen Umsetzung ab 2.299 € netto fallen an: Hosting und Domain, Gebühren der Zahlungsanbieter je Transaktion, gegebenenfalls Lizenzen und die Betreuung ab 49 € im Monat. Alles ist im Angebot einzeln ausgewiesen. Der größte laufende Posten ist meist keiner davon, sondern Ihre eigene Zeit für Artikelpflege und Retouren — deshalb planen wir die Pflege so schlank wie möglich.
Erst rechnen, dann bauen.
Nennen Sie uns Ihre Artikelzahl und Ihre Warenwirtschaft. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich ein Shop lohnt oder ob eine gute Schaufenster-Website Ihr Geld besser einsetzt.
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