Branche
Websites für Start-ups & Gründer
Die teuerste Entscheidung am Anfang ist, zu viel auf einmal zu bauen.
Fast jede Gründung beginnt mit einer Idee, die groß gedacht ist — und einem Budget, das es nicht ist. Wer die vollständige Plattform baut, bevor der erste Kunde etwas gesagt hat, zahlt für Funktionen, die später niemand nutzt. Wer mit einer Seite anfängt, die die Idee klar erklärt, weiß nach vier Wochen mehr als nach einem halben Jahr Entwicklung.
Zuerst die Landingpage, dann das Produkt
Eine Landingpage ist keine Notlösung, sondern ein Messinstrument. Sie beschreibt das Versprechen, nennt die Zielgruppe und bietet genau eine Handlung an: eintragen, anfragen, vorbestellen. Was Sie danach wissen, ist mehr wert als jede Marktrecherche — nämlich, ob echte Menschen für Ihre Idee ihre E-Mail-Adresse hergeben.
Technisch ist das ein One Pager ab 699 €, online in 2 bis 10 Werktagen. Bewusst wenig Geld für einen Test, dessen Ergebnis über eine fünfstellige Investition entscheidet. Kommt Nachfrage, wächst dieselbe Seite später zum vollständigen Auftritt. Kommt keine, haben Sie 699 € statt 30.000 € ausgegeben, um das herauszufinden.
Was in dieser Branche zählt
Geschwindigkeit vor Vollständigkeit
In zwei Wochen online mit 80 Prozent schlägt vier Monate mit 100 — der Markt antwortet nur auf das, was existiert.
Investoren lesen die Website
Vor jedem Gespräch wird gesucht. Team, Problem und Stand der Dinge klar benannt, erspart die Hälfte der Rückfragen.
Name und Domain vorher prüfen
Marken- und Domainprüfung kostet wenig und verhindert Visitenkarten für einen Namen, den Sie nicht führen dürfen.
Ein Ziel je Seite
Anmeldung, Anfrage oder Vorbestellung — nicht alle drei. Jede zusätzliche Wahl senkt die Zahl der Abschlüsse.
Mitwachsen statt neu bauen
Der Aufbau muss erlauben, Seiten, Sprachen und Funktionen zu ergänzen, ohne alles zu ersetzen.
Was ein Start in Etappen enthält
Wir schnüren für Gründungen bewusst kleine Pakete. Was jetzt gebraucht wird, wird gebaut; alles andere bekommt einen Platz im Aufbau, aber keine Rechnung.
- Landingpage mit Versprechen, Zielgruppe, Beispiel und genau einer Handlung
- E-Mail-Erfassung mit sauberer Einwilligung und Bestätigungsverfahren
- Impressum und Datenschutz passend zur Rechtsform Ihrer Gründung
- Messung ohne Fremd-Tracking, damit Sie Zahlen ohne Einwilligungsfenster sehen
- Erweiterung auf mehrere Seiten, sobald das Angebot steht
- Pitch-taugliche Team- und Kontaktangaben mit echten Namen
- Markenanmeldung und rechtliche Prüfung — das übernimmt eine Kanzlei
- Businessplan-Beratung und fertige Geschäftsmodelle
- Vermittlung von Investoren oder Fördermitteln
- Vollständige Plattformentwicklung, bevor Nachfrage belegt ist
Typische Fehler beim Gründungsauftritt
Der häufigste ist der zu große MVP. Das Kürzel steht für „minimum viable product“ — die kleinste Version, die einem echten Nutzer echten Nutzen bringt. In der Praxis wird daraus schnell eine Vorabversion mit Konten, Bezahlung, Verwaltungsbereich und App. Das ist kein MVP mehr, sondern ein Produkt ohne Kunden. Ein MVP darf unbequem sein und Dinge von Hand erledigen, solange das Ergebnis für den Nutzer stimmt.
Fehler zwei ist die Seite, die nicht sagt, was die Firma tut. „Wir denken Mobilität neu“ klingt im Pitchdeck gut und lässt den Besucher ratlos zurück. Fehler drei ist das versteckte Team — gerade ohne Referenzen ist es Ihr stärkster Vertrauensbeweis.
Und Fehler vier: der Baukasten, aus dem man nicht mehr herauskommt. Am Anfang schnell, später ein Umzug mit Datenverlust und neuen Adressen. Warum uns das bei der Systemwahl beschäftigt, steht in WordPress oder Next.js.
Von der Idee zur ersten Version
- 1
Name, Domain, Marke prüfen1–2 Tage
Bevor etwas gedruckt wird: Ist die Domain frei, gibt es ähnliche Marken, passt der Name in anderen Sprachen?
- 2
Landingpage online2–10 Werktage
Versprechen, Zielgruppe, ein Handlungsziel. Ab hier sammeln Sie Rückmeldungen statt Vermutungen.
- 3
Nachfrage messen4–8 Wochen
Vier bis acht Wochen beobachten: Wie viele Eintragungen, welche Fragen kommen, welche Formulierung wird verstanden?
- 4
Auftritt ausbauen5–15 Werktage
Wenn es trägt: mehrere Seiten, Preise, Fallbeispiele — als Multi Pager ab 1.299 €.
- 5
Produkt bauenprojektabhängig
Erst jetzt lohnt sich eigene Software, und nur der Teil, den die Rückmeldungen als notwendig belegt haben.
Sichtbarkeit ohne Werbebudget — und wann die Plattform kommt
Junge Unternehmen konkurrieren bei allgemeinen Suchbegriffen gegen zehn Jahre Vorsprung. Dort gewinnt man nicht durch Fleiß, sondern gar nicht. Was funktioniert, ist die schmale Nische: die konkrete Problemformulierung, die Ihre ersten Kunden eintippen — oft in Frageform und mit vier oder fünf Wörtern. Ist Ihr Angebot ortsgebunden, gilt das Umgekehrte: Karteneintrag und Ortsname bringen früher Kunden.
Eigene Software lohnt sich erst, wenn es für Ihren Kern kein fertiges Werkzeug gibt — nicht, wenn ein fertiges unbequem ist. Wie so etwas aussieht, zeigt unsere eigene Plattform bald-in.de: Datenbank mit Zugriffsregeln je Nutzer, Karten, E-Mail-Versand, Apps für iOS und Android. Wir haben sie selbst gebaut und betreiben sie selbst — was das für Ihr Vorhaben bedeutet, klären wir vor dem Angebot, siehe Individualsoftware.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Ja. Für eine Landingpage brauchen wir drei Antworten: Wem helfen Sie, welches Problem lösen Sie, was soll der Besucher tun. Daraus lässt sich eine tragfähige Seite bauen. Ein Logo ist selten der Engpass — eine saubere Schrift, eine Farbe und ein klarer Schriftzug reichen für den Test. Gestaltung und Texterstellung bieten wir als eigenes Angebot an, damit Sie sehen, was welcher Teil kostet.
Fast nie im ersten Schritt. Eine App bedeutet zwei Plattformen, Prüfprozesse in den Stores, Aktualisierungen und Nutzer, die sie erst installieren müssen. Eine Website erreicht dieselben Menschen ohne diese Hürde. Sinnvoll wird eine App, wenn Sie Gerätefunktionen brauchen — Mitteilungen, Kamera, Offline-Nutzung — oder wenn Nutzer täglich wiederkommen.
Der Zwischenschritt ist eine Web-App: eine Anwendung im Browser, die sich wie eine App bedient und später mit überschaubarem Aufwand in die Stores wandern kann. Mehr dazu unter Web-Apps.
Landingpage als One Pager ab 699 € netto statt 1.699 €. Ausbau zum Multi Pager ab 1.299 € netto statt 2.299 €. Ein umfangreicher Auftritt mit zweiter Sprache liegt bei der Enterprise Website ab 2.299 € netto, Betreuung ab 49 € im Monat. Individualsoftware wird nach Aufwand kalkuliert und beginnt in der Regel im vierstelligen Bereich, Stundensatz 85 € netto.
Klein anfangen, schnell lernen.
Schreiben Sie uns in drei Sätzen, was Sie vorhaben. Wir sagen Ihnen, mit welchem ersten Schritt Sie am wenigsten Geld riskieren — und was er kostet.
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