Agentur
Unsere Technik –
und warum genau diese
Die meisten Agenturen zeigen hier eine Wand aus Logos. Das sagt Ihnen nichts. Wir erklären jedes Werkzeug in einem Satz, den man ohne Informatikstudium versteht – und dazu, welches Problem es löst.
Der Prüfstein ist unsere eigene Plattform bald-in.de: Kartensuche, Nutzerkonten, Datenbank, E-Mail-Versand, Apps für iOS und Android. Was dort im Alltag trägt, setzen wir auch bei Ihnen ein.
Ein Werkzeug ist kein Bekenntnis
Wir haben jahrelang WordPress gebaut und bauen es weiter, wenn es passt. Daneben entstehen bei uns Anwendungen, die mit einem Baukasten nicht mehr sinnvoll umzusetzen wären. Beides nebeneinander ist der Grund, warum wir überhaupt beraten können: Wer nur ein Werkzeug beherrscht, empfiehlt immer dasselbe.
Die Auswahl folgt drei Fragen: Wird die Seite dadurch schneller? Können Sie damit später selbst arbeiten? Und lässt sie sich in fünf Jahren noch warten, ohne von einem einzelnen Anbieter abzuhängen? Was daran scheitert, kommt nicht in ein Kundenprojekt. Den Unterschied der Ansätze beschreibt der Beitrag WordPress oder Next.js ausführlich beschrieben.
Was der Besucher sieht: das Frontend
Frontend ist alles, was im Browser ankommt – Layout, Schrift, Menü, Formular. Hier entscheidet sich, ob jemand liest oder vorher wegklickt.
- Next.js 16Das Gerüst der Seite
- Erzeugt Seiten schon beim Bauen als fertiges HTML, statt sie bei jedem Aufruf neu zusammenzusetzen. Der Server rechnet beim Besuch fast nichts mehr, die Seite erscheint sofort, Suchmaschinen lesen sie mühelos.
- React 19Die beweglichen Teile
- Zuständig für alles, was sich ohne Neuladen ändert – Menü, Filter, Formularprüfung während der Eingabe. Wir setzen es gezielt dort ein, statt eine ganze Seite davon abhängig zu machen.
- TypeScriptDer Rechtschreibprüfer für Code
- Meldet Fehler beim Schreiben statt beim Besucher. Ein vertippter Feldname fällt sofort auf – der Hauptgrund, warum bei uns selten etwas nach dem Start umkippt.
- Tailwind CSS v4Die Gestaltungssprache
- Abstände, Farben und Schriftgrößen kommen aus einem festen Satz von Werten. Das hält das Bild über alle Seiten einheitlich, und ausgeliefert werden nur die benutzten Regeln – meist wenige Kilobyte.
Daten und Hintergrund
Sobald eine Seite mehr tut als informieren – Anmeldungen, Buchungen, Bestände –, braucht sie einen Ort, an dem Daten sicher liegen. Diese Bausteine kommen bei Individualsoftware und Web-Anwendungen zum Einsatz.
PostgreSQL über Supabase
Eine seit Jahrzehnten bewährte Datenbank, betrieben über einen Dienst, der Sicherung und Anmeldung mitbringt. Wichtig für Sie: Die Daten liegen in einem offenen Format – ein Umzug ist möglich, ohne alles neu zu bauen.
Row-Level-Security
Die Datenbank entscheidet Zeile für Zeile, wer etwas sehen darf. Selbst bei einem Fehler im Programm bekommt niemand fremde Daten zu Gesicht – die Regel sitzt im Fundament, nicht in der Oberfläche.
SQL-Migrationen
Jede Änderung an der Datenstruktur steht als nummerierte Datei fest. So ist nachvollziehbar, wann welches Feld dazukam, und der Stand lässt sich auf einem Testsystem nachbauen – statt am laufenden System zu schrauben.
Resend für E-Mail
Formularnachrichten laufen über einen spezialisierten Versanddienst statt über das Postfach des Hosters. Der Grund ist banal und teuer: Sonst landen sie im Spam-Ordner, und niemand merkt es.
Betrieb: was passiert, nachdem die Seite fertig ist
- VercelHosting ohne Server-Pflege
- Nimmt die fertige Seite entgegen und verteilt sie. Kein Server, den jemand von Hand aktualisieren müsste – damit fällt die häufigste Ursache für gehackte Websites weg: das vergessene Update.
- Edge-AuslieferungKurze Wege
- Die Seite liegt in Kopien an vielen Orten; ein Besucher aus Köln bekommt sie aus einem nahen Rechenzentrum. Das spart hunderte Millisekunden – und die entscheiden über den ersten Eindruck.
- Sicherheits-Kopfzeilen und HSTSRegeln für den Browser
- Unsichtbare Anweisungen bei jedem Aufruf: kein fremder Rahmen um die Seite, kein Raten von Dateitypen, Zugriff ausschließlich verschlüsselt. Kostet nichts, wird von jedem Sicherheits-Scanner geprüft.
- ÜberwachungMerken, bevor Sie es merken
- Erreichbarkeit und Fehlerraten werden beobachtet. Fällt etwas aus, erfahren wir es aus der Benachrichtigung – nicht aus Ihrem Anruf.
Womit wir uns selbst kontrollieren
ESLint
Prüft den Code auf typische Fehlerquellen und einheitliche Schreibweise, bevor überhaupt jemand testet.
Vitest
Prüft einzelne Bausteine automatisch: Rechnet der Preisrechner richtig, meldet das Formular eine falsche Adresse.
Playwright
Steuert einen echten Browser und klickt die Seite durch wie ein Besucher – auf Wunsch in mehreren Fenstergrößen.
Git
Jede Änderung ist einzeln festgehalten und lässt sich zurücknehmen. Kein Ordner mit Dateien namens final-2-neu.
Wenn aus der Website eine App werden soll
Nicht jedes Vorhaben braucht eine App im Store. Wenn doch, bauen wir sie nicht zweimal – Grundlagen dazu auf der Seite Web-Apps.
- CapacitorEine Anwendung, zwei Stores
- Verpackt die bestehende Web-Anwendung so, dass sie im App Store und bei Google Play liegen kann, samt Zugriff auf Kamera, Standort und Benachrichtigungen. Sie pflegen eine Codebasis statt drei.
- Progressive Web AppDer Weg ohne Store
- Die Website lässt sich auf dem Startbildschirm ablegen und startet wie eine App, teils ohne Verbindung. Kein Store-Verfahren, keine Freigabezeiten – oft die ehrlichere Lösung.
Und wenn WordPress die bessere Wahl ist?
Dann bauen wir WordPress – mit Elementor oder Divi, je nachdem, womit Sie später arbeiten wollen. Die Gegenüberstellung soll nicht überreden, sondern einordnen.
| WordPress mit Elementor oder Divi | Eigenbau mit Next.js | |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | Niedriger, weil viel Fertiges vorhanden ist | Höher, weil jede Seite gebaut statt zusammengeklickt wird |
| Selbst ändern | Sehr einfach, Bearbeitung direkt auf der Seite | Einfach für Texte und Bilder, für Struktur brauchen Sie uns |
| Ladezeit | Ordentlich bis mittelmäßig, abhängig von Erweiterungen | Durchweg sehr schnell, weil fertige Seiten ausgeliefert werden |
| Wartung | Regelmäßige Updates von Kern, Theme und Erweiterungen nötig | Kaum laufende Pflege, keine Erweiterungen, die brechen können |
| Sonderfunktionen | Über Erweiterungen – bequem, aber selten exakt passend | Frei umsetzbar, dafür mit echtem Entwicklungsaufwand |
| Passt für | Redaktionelle Seiten, häufig wechselnde Inhalte, kleines Budget | Auftritte mit Anspruch an Tempo, Sicherheit oder eigene Abläufe |
Der Code gehört Ihnen
Nach Abschluss und Bezahlung erhalten Sie den vollständigen Quellcode. Es gibt keine Bauteile, die nur auf unseren Rechnern laufen, keinen Lizenzschlüssel, der bei Kündigung erlischt, keine verschlüsselten Dateien.
Praktisch heißt das: Sie könnten Ihre Seite morgen von einer anderen Agentur weiterentwickeln lassen. Wir halten Kunden über Arbeit, nicht über Abhängigkeit. Domain und Zugänge laufen ohnehin auf Ihren Namen.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Nein, weil der Aufwand nicht beim Besucher landet. Eine fünfseitige Website ist so im Ergebnis kleiner und schneller als dieselbe Seite aus einem Baukasten. Der Mehraufwand liegt einmalig bei uns. Warum das so ist, erklärt der Beitrag Vorteile statischer Websites.
Eine berechtigte Frage bei einem Zwei-Personen-Team. Deshalb setzen wir nur auf offen dokumentierte, weltweit verbreitete Werkzeuge, und Sie besitzen den Code. Jeder Entwickler, der Next.js kennt, kann Ihr Projekt übernehmen.
Häufig ja. Warenwirtschaft, Buchungssysteme, Fahrzeugbörsen und Newsletter-Dienste bieten meist eine Schnittstelle. Wir prüfen vorab, was sie hergibt, und sagen es, wenn eine Anbindung mehr kostet als bringt. Mehr dazu unter Schnittstellen.
Klingt technisch? Muss es für Sie nicht sein
Sie müssen nichts davon entscheiden. Beschreiben Sie, was die Seite können soll – Werkzeugauswahl und Begründung stehen dann schriftlich im Angebot.
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