Web-Aufbereitung

Leistung

Individualsoftware, die zu Ihren Abläufen passt.

Die meisten Betriebe brauchen keine eigene Software. Manche schon – dann nämlich, wenn das gekaufte Programm den Arbeitsablauf diktiert, statt ihn abzubilden.

Wir bauen Plattformen mit Nutzerkonten, Rollen und eigener Datenbank – und haben das zuerst für uns selbst gemacht, bevor wir es Ihnen anbieten.

Zuerst die unbequeme Frage: Brauchen Sie das überhaupt?

Für Buchhaltung, Warenwirtschaft, Terminplanung oder Newsletter gibt es fertige Programme, die seit Jahren gepflegt werden, gesetzliche Änderungen mitnehmen und einen Bruchteil einer Eigenentwicklung kosten. Erfüllt eines davon 80 Prozent Ihrer Anforderungen, lautet die richtige Antwort fast immer: nehmen Sie es und passen Sie die restlichen 20 Prozent Ihres Ablaufs an.

Das sagen wir auch, wenn es uns einen Auftrag kostet. Bei Unsicherheit klärt oft schon ein Gespräch in der IT-Beratung die Lage, bevor irgendjemand eine Zeile Code schreibt.

Wann eine eigene Anwendung sich rechnet

Diese vier Muster hören wir immer wieder – bei jedem lohnt das Rechnen:

Der Ablauf frisst Stunden

Zehn Stunden Übertragungsarbeit im Monat sind bei 40 € internem Stundensatz 4.800 € im Jahr – jedes Jahr.

Kein Anbieter passt

Ihr Geschäft hat eine Besonderheit, die keine Standardsoftware kennt – eine eigene Kalkulation etwa.

Externe sollen mitarbeiten

Kunden, Lieferanten oder Partner brauchen eigene Zugänge mit eigenen Rechten. Ein Programm auf dem Bürorechner kann das nicht.

Die Lizenzkosten wachsen mit

Pro Nutzer und Monat klingt harmlos. Bei 30 Zugängen über fünf Jahre sieht die Rechnung anders aus.

Der Unterschied zwischen einer Website und einer Plattform

Eine Website zeigt allen Besuchern dasselbe: ein Schaufenster – schön, schnell, auffindbar, aber ohne Gedächtnis. Eine Plattform hat vier Dinge mehr.

Erstens Nutzerkonten: Menschen melden sich an, und das System weiß, wer sie sind. Zweitens Rechte: Ein Kunde sieht seine Aufträge, ein Mitarbeiter alle. Drittens Daten, die den Nutzern gehören und über Jahre wachsen. Und viertens Zustände: Ein Antrag ist eingereicht, geprüft oder abgelehnt – jeder Übergang löst etwas aus.

Deshalb ist eine Plattform nicht „eine größere Website“: Sie verlangt ein durchdachtes Datenmodell, saubere Zugriffsregeln und einen Plan für den Fall, dass etwas schiefgeht.

bald-in.de – was wir selbst gebaut haben

bald-in.de ist unsere öffentliche Plattform für Läden vor der Eröffnung: Betreiber tragen ihr Geschäft ein, Besucher entdecken Neues in ihrer Nähe. Diese Bausteine stehen auch für Ihr Projekt bereit:

Registrierung und RollenWer darf was
Betreiber registrieren sich per E-Mail und verwalten danach nur ihre eigenen Läden. Eine getrennte Verwaltungsrolle prüft und gibt frei.
PostgreSQL mit Zeilen-RegelnDie Datenbank entscheidet
Wer welchen Datensatz sehen darf, steht als Regel in der Datenbank, nicht im Programmcode. Vergisst ein Entwickler die Prüfung, liefert sie trotzdem nichts aus.
KartenansichtLäden im Umkreis finden
Freie Kartendaten zeigen Eröffnungen in der Nähe – ohne Kartendienst eines Werbekonzerns, damit keine Besucherdaten abfließen.
E-Mail-VersandAutomatische Nachrichten
Bestätigungen laufen über einen Versanddienst mit korrekter Absender-Beglaubigung – sonst landen sie im Spam.
Apps für iOS und AndroidEine Codebasis, drei Wege
Dieselbe Anwendung läuft im Browser und – über eine schlanke Hülle – als App im Store. Das spart die doppelte Entwicklung.

So läuft ein Softwareprojekt bei uns

  1. 1

    Vorgesprächkostenlos

    Sie zeigen uns den Ablauf, der Sie stört – am besten am echten Bildschirm. Danach sagen wir, ob eine Standardlösung reicht.

  2. 2

    Konzeptphase1–3 Wochen

    Wir schreiben auf, was das System können muss, wer welche Rechte hat und wie die Daten zusammenhängen – ein Dokument, das auch ein anderer umsetzen könnte.

  3. 3

    Festpreis-Angebotnach Konzept

    Erst jetzt nennen wir eine feste Summe. Vorher wäre jede Zahl geraten – und geratene Zahlen werden für jemanden teuer.

  4. 4

    Erster nutzbarer Stand4–8 Wochen

    Wir bauen zuerst den Kern und geben ihn Ihnen zum Ausprobieren. Rückmeldungen aus der Praxis sind mehr wert als jede Planungsrunde.

  5. 5

    Ausbau in Abschnittenlaufend

    Jeder Abschnitt ist einzeln abnehmbar. Sie können nach jedem aufhören, ohne dass etwas Halbfertiges bleibt.

  6. 6

    Übergabe und Betrieb1 Woche

    Sie bekommen Quellcode, Zugänge, Dokumentation und Einweisung. Ob wir den Betrieb übernehmen, entscheiden Sie.

Was das kostet – ehrlich

Individualsoftware beginnt in der Regel im vierstelligen Bereich und wird nach Aufwand kalkuliert; unser Stundensatz liegt bei 85 € netto. Ein Festpreis ist erst nach der Konzeptphase seriös – vorher kennt niemand den Umfang, auch wir nicht.

Die Konzeptphase rechnen wir separat ab und schreiben sie beim Zuschlag anteilig gut. Das Konzept gehört Ihnen. Preise netto zzgl. USt.

Im Projekt enthalten – und was nicht

  • Konzept mit Datenmodell und Rechtekonzept
  • Entwicklung, Testläufe und Übergabe in Abschnitten
  • Quellcode in Ihrem Eigentum, in Ihrem eigenen Speicher
  • Einrichtung von Datenbank, Hosting und E-Mail-Versand
  • Dokumentation auf Deutsch, Einweisung für Ihr Team
  • Verarbeitungsverzeichnis und Auftragsverarbeitungsverträge
  • Laufende Lizenzkosten Dritter (Hosting, Kartendienste, Versand)
  • Inhaltliche Pflege der Daten nach dem Start
  • Rechtsberatung – die gehört zu Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt

Risiken benennen, bevor sie eintreten

Softwareprojekte scheitern selten an der Technik. Sie scheitern am leise wachsenden Umfang, an offenen Entscheidungen oder daran, dass niemand die Anwendung pflegt. Deshalb schneiden wir Projekte in Abschnitte und halten jede Entscheidung schriftlich fest.

Zum Eigentum: Der Quellcode gehört Ihnen, ohne Nutzungsgebühr, in einem Speicher mit Ihrem eigenen Zugriff. Wir setzen auf offene Technik – unseren Werkzeugkasten können Sie einsehen. Sollten wir eines Tages ausfallen, kann jede andere Entwicklerin das Projekt übernehmen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Von der Konzeptphase bis zum ersten nutzbaren Stand vergehen erfahrungsgemäß zwei bis vier Monate. Wir raten davon ab, ein Jahr im Verborgenen zu bauen – dabei kommt fast immer heraus, dass die Hälfte der Funktionen niemand benutzt.

Das größte Tempo-Hindernis sind nicht wir, sondern offene Entscheidungen auf Ihrer Seite: Bleibt eine Frage zwei Wochen liegen, verschiebt sich der Termin um zwei Wochen.

Erzählen Sie uns, was gerade nervt.

Ein Vorgespräch kostet nichts und endet manchmal mit dem Rat, ein fertiges Programm zu kaufen. Auch das ist ein Ergebnis.

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