Web-Aufbereitung

Branche

Websites für Steuerberatung & Buchhaltung

Steuerkanzleien haben selten ein Nachfrageproblem. Sie haben ein Kapazitätsproblem: zu viele Anfragen von Mandanten, die nicht passen, zu wenige Fachkräfte, und zu viel Zeit, die für das Einsammeln von Belegen draufgeht.

Eine Website kann bei allen drei Punkten helfen – wenn sie nicht als digitale Visitenkarte gebaut ist, sondern als Werkzeug. Sie sortiert Anfragen vor, sie wirbt um Personal, und sie führt Mandanten auf einen Weg, auf dem Unterlagen sicher ankommen statt als Anhang in fünf getrennten E-Mails.

Drei Aufgaben, eine Seite

Die erste Aufgabe ist die Vorauswahl. Wenn auf Ihrer Seite steht, dass Sie Freiberufler und kleine Kapitalgesellschaften betreuen, aber keine Land- und Forstwirtschaft, sparen Sie sich Gespräche, die zu nichts führen. Kanzleien, die einen Aufnahmestopp haben, schreiben das ebenfalls hin – das ist keine Schwäche, sondern spart beiden Seiten Zeit.

Die zweite Aufgabe ist die Personalgewinnung. Steuerfachangestellte suchen sich ihre Arbeitgeber inzwischen aus. Sie schauen auf die Website und suchen nach konkreten Antworten: Wie viele Mandate pro Kopf? Homeoffice, ja oder nein? Wird noch Papier sortiert oder läuft das digital? Wer diese Fragen offen beantwortet, bekommt Bewerbungen – auch ohne Anzeigenbudget. Wie wir eine Karriereseite aufbauen, sehen Sie an unserer eigenen Karriereseite.

Die dritte Aufgabe ist der Unterlagenaustausch – und dort liegt der größte Zeitgewinn.

Was in dieser Branche wirklich zählt

Portal statt E-Mail-Anhang

Belege als PDF im Postfach sind Datenschutzrisiko und Suchaufwand zugleich. Ein Mandantenportal mit Login löst beides – und ist der Punkt, den Mandanten am schnellsten annehmen.

DATEV mitdenken

Ihre Kanzlei arbeitet ohnehin in DATEV. Die Website muss nicht ersetzen, was dort läuft, sondern die Mandanten sauber dorthin führen – etwa zu DATEV Unternehmen online.

Saisonale Spitzen

Zwischen Jahresabschluss und Fristende ist keine Zeit für Rückfragen. Eine Seite mit Fristenübersicht und Unterlagen-Checklisten nimmt Druck vom Telefon.

Personal ansprechen

Eine eigene Karriereseite mit ehrlichen Angaben zu Software, Arbeitszeit und Weiterbildung ist in diesem Markt oft wertvoller als die Mandantenakquise.

Verständlich schreiben

„Wir erstellen Ihre E-Bilanz nach § 5b EStG“ versteht ein Handwerksbetrieb nicht. „Wir übermitteln Ihre Bilanz elektronisch ans Finanzamt“ schon.

Typische Fehler auf Kanzleiseiten

Der erste: eine Leistungsübersicht, die aussieht wie das Inhaltsverzeichnis der Steuerberatervergütungsverordnung. Finanzbuchführung, Lohnbuchhaltung, Jahresabschluss, betriebswirtschaftliche Beratung – das steht bei allen und sagt niemandem, ob Sie der Richtige sind. Interessanter ist, für welche Art von Unternehmen Sie arbeiten.

Der zweite: keinerlei Aussage zu Preisen. Dass die Gebührenverordnung Spielräume vorgibt, ist bekannt – trotzdem können Sie sagen, wie Sie abrechnen, ob es Pauschalen für die laufende Buchhaltung gibt und in welcher Größenordnung ein Erstgespräch liegt. Diese Offenheit filtert Anfragen besser als jede Formularseite.

Der dritte: die Aufforderung, Unterlagen einfach per E-Mail zu schicken. Damit landen Lohnabrechnungen und Kontoauszüge in einem Postfach, das dafür nicht gedacht ist.

Der vierte: eine Seite ohne jedes Gesicht. Vertrauen entsteht in dieser Branche über Personen. Zwei gute Porträts und ein Satz darüber, wer welche Mandate betreut, wirken stärker als eine Bildsammlung aus Taschenrechnern und Aktenordnern.

Belegaustausch: E-Mail gegen Portal

Der Umstieg kostet einmal Aufwand und spart danach jede Woche Zeit. Die Gegenüberstellung zeigt, warum.

 Anhänge per E-MailMandantenportal mit Login
SicherheitUnverschlüsselt unterwegs, Kopien in mehreren PostfächernVerschlüsselte Übertragung, Zugriff nur nach Anmeldung
VollständigkeitNachfragen, welcher Beleg noch fehltCheckliste im Portal, Stand jederzeit sichtbar
Aufwand in der KanzleiHerunterladen, umbenennen, einsortierenDateien liegen strukturiert und benannt bereit
EinführungKeine – dafür dauerhaft ReibungEinmalige Einweisung der Mandanten nötig

Was wir für Steuerkanzleien mitliefern

  • Startseite mit klarer Aussage, welche Mandate Sie betreuen – und welche nicht
  • Leistungsseiten in Alltagssprache statt in Paragrafen
  • Team- und Personenseiten mit Zuständigkeiten
  • Karriereseite mit ehrlichen Angaben zu Software, Arbeitszeit und Weiterbildung
  • Fristen- und Checklistenbereich für die Zeit vor dem Abschluss
  • Verlinkung oder Einbindung Ihres bestehenden Mandantenportals
  • Kontaktformular, das nach Anliegen sortiert und nicht nach Details fragt
  • Rechtstexte, Einwilligungsbanner und datensparsame Einbindung von Karten
  • Eine eigene DATEV-Installation – wir binden an, wir ersetzen nicht
  • Steuerliche Beratung oder Textprüfung nach Berufsrecht
  • Hochladen echter Mandantendaten durch uns zu Testzwecken
  • Preisrechner, die eine verbindliche Gebühr suggerieren

Welches Paket passt

Ein Buchhaltungsbüro mit einer Handvoll Leistungen fährt gut mit dem One Pager ab 699 €. Der Regelfall für eine Steuerkanzlei ist der Multi Pager ab 1.299 €: Leistungen, Team, Karriere und Kontakt als eigene Seiten. Sobald ein echtes Mandantenportal mit Anmeldung, Rechteverwaltung und Dateiablage dazukommt, sind Sie im Enterprise-Bereich ab 2.299 € – oder, je nach Umfang, bei einer eigenen Web-Anwendung. Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer.

Regional gefunden werden – von Mandanten und Bewerbern

Mandate entstehen im Umkreis und über Empfehlungen. Die Website muss deshalb vor allem eines leisten: Wer Ihren Kanzleinamen hört und ihn eintippt, soll sofort das Richtige finden. Danach kommt die örtliche Suche – „Steuerberater Bonn Freiberufler“ oder „Lohnbuchhaltung in der Nähe“. Dafür braucht es eine Seite pro Schwerpunkt und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit korrekten Zeiten.

Unterschätzt wird die zweite Zielgruppe: Bewerberinnen und Bewerber suchen genauso örtlich. „Steuerfachangestellte Bonn“ ist eine Suchanfrage mit ernsthaftem Volumen – und die Kanzleien, die dafür eine eigene Seite haben statt nur ein PDF, bekommen die Bewerbungen. Wenn Sie technische Anbindungen an DATEV oder andere Systeme brauchen, ist das Thema unserer Seite zu Schnittstellen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ja, wir bauen Anmeldebereiche mit Rechteverwaltung und Dateiablage – unsere eigene Plattform bald-in.de läuft auf derselben Technik mit zeilengenauen Zugriffsrechten in der Datenbank. Die ehrlichere Frage ist aber, ob Sie eines brauchen: Wenn Sie DATEV Unternehmen online einsetzen, haben Ihre Mandanten bereits ein Portal. Dann ist der bessere Weg, von der Website sauber dorthin zu führen und den Einstieg zu erklären. Ein zweites Portal daneben verwirrt.

Weniger Rückfragen, mehr Bewerbungen

Sagen Sie uns, was in Ihrer Kanzlei die meiste Zeit frisst. Wir zeigen Ihnen, welchen Teil davon eine Website übernehmen kann – und welchen nicht.

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