Branche
Websites für Dienstleister & Berater
Sie verkaufen nichts, was man anfassen kann. Also müssen Ablauf und Ergebnis sichtbar werden.
Coaches, Unternehmensberater, Agenturen, IT-Dienstleister, Sicherheitsdienste, Reinigungsfirmen: Sie alle stehen vor derselben Aufgabe. Ein Interessent kann Ihre Arbeit vor dem Kauf nicht prüfen. Er kann nur einschätzen, ob Sie wissen, wovon Sie reden — und ob die Zusammenarbeit angenehm wird.
Das Grundproblem: unsichtbare Leistung
Wer eine Maschine verkauft, zeigt die Maschine. Wer Beratung verkauft, zeigt … was? Die meisten lösen das mit Adjektiven: kompetent, zuverlässig, individuell. Das Problem ist, dass jeder Wettbewerber dieselben drei Wörter benutzt.
Sichtbar wird eine Dienstleistung über drei andere Dinge: das Ergebnis („Nach vier Wochen haben Sie ein Sicherheitskonzept, das Ihre Versicherung akzeptiert“), den Ablauf und die Grenzen („Objekte unter 500 Quadratmetern übernehmen wir nicht“). Wer alle drei benennt, wirkt kompetenter als jede Aufzählung von Eigenschaften.
In unseren Projekten sah das unterschiedlich aus: Beim Sicherheitsdienst Vigiles GmbH stand die Neukundengewinnung im Vordergrund, bei der Xonnect Agentur die verständliche Darstellung des Leistungsspektrums für B2B-Kunden.
Was in dieser Branche zählt
Ergebnis statt Tätigkeit
Nicht „wir beraten umfassend“, sondern was der Kunde danach hat, das er vorher nicht hatte.
Der Ablauf als Beweis
Wer seinen Prozess in fünf Schritten aufschreiben kann, hat einen. Das erkennen Interessenten sofort.
Das Erstgespräch als Ziel
Niemand bucht Beratung über ein Formular. Das realistische Ziel der Seite ist ein Termin, kein Abschluss.
Gesichter statt Symbolbilder
Bei persönlichen Leistungen kauft man den Menschen mit. Ein echtes Foto schlägt jedes Stockbild.
Referenzen ohne Geheimnisverrat
Viele Kunden dürfen nicht genannt werden. Es gibt trotzdem Wege, Erfahrung glaubwürdig zu zeigen.
Typische Fehler auf Dienstleister-Websites
Fehler eins: die Leistungsliste ohne Kontext. Zwölf Kacheln mit je zwei Wörtern — „Strategie“, „Prozesse“, „Change“ — und dahinter Sätze, die für jede Beratung gelten könnten. Besucher erkennen daraus nicht, ob Sie ihr Problem lösen.
Fehler zwei: die Über-uns-Seite als Lebenslauf. Studium, Stationen, Zertifikate interessieren erst im zweiten Schritt. Zuerst will jemand wissen, warum ausgerechnet Sie sein Problem verstehen.
Fehler drei: der versteckte Kontakt — neun Pflichtfelder, keine Telefonnummer, kein Name. Bei erklärungsbedürftigen Leistungen ist das der teuerste Fehler überhaupt. Woran es sonst noch liegt, wenn Besuch kommt und trotzdem nichts passiert, steht unter Warum Besucher nicht anfragen.
Was wir für Dienstleister umsetzen
Der übliche Umfang ist ein Multi Pager ab 1.299 €. Einzelberater mit einem klaren Angebot fahren mit einem One Pager ab 699 € oft besser: eine Seite, ein Weg, ein Ziel.
- Je Leistung eine Seite mit Ausgangslage, Ablauf, Ergebnis und Preisrahmen
- Ein sichtbarer Ablauf in vier bis sechs Schritten
- Terminweg ohne Hürde: Rufnummer, kurzes Formular, optional Kalenderbuchung
- Referenzdarstellung, abgestimmt auf Ihre Verschwiegenheitspflichten
- Ein Bereich für Fachbeiträge, wenn Sie über Inhalte gefunden werden wollen
- Erfundene Kundenstimmen oder Zitate, die nie jemand gesagt hat
- Siegel und Zertifikate, die Sie nicht besitzen
- Ihre inhaltliche Positionierung — die kennen Sie besser als wir
- Kaltakquise und Vertrieb in Ihrem Namen
Preise nennen oder nicht?
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, sondern eine Abwägung. Wir stellen sie offen dar, damit Sie für Ihr Geschäft entscheiden können.
| Preise nennen | Preise nicht nennen | |
|---|---|---|
| Anfragequalität | Weniger, dafür passendere Anfragen | Mehr Gespräche ohne Ergebnis |
| Vertrauen | Wirkt offen, Besucher fühlen sich ernst genommen | Kann als Taktik gelesen werden |
| Verhandlung | Ankerpunkt steht, Spielraum ist enger | Freier Spielraum je Projekt |
| Passt zu | Standardisierbaren Leistungen und Paketen | Projektgeschäft mit stark schwankendem Aufwand |
| Mittelweg | Startpreise mit Beispielrechnung | Mindestbudget nennen statt gar nichts |
„Für meine Neukundengewinnung im Sicherheitsdienst brauchte ich eine aussagekräftige Website – die habe ich bekommen, mit richtig guter und klarer Kommunikation. Danke sehr, euer Niklas“
Regional, überregional — oder beides getrennt
Dienstleister zerfallen bei der Sichtbarkeit in zwei Gruppen. Die einen arbeiten vor Ort: Reinigungsfirmen, Sicherheitsdienste, IT-Betreuung mit Vor-Ort-Service. Für sie zählen der Ort im Text und eine Seite je Einsatzgebiet — sofern das Gebiet wirklich bedient wird; erfundene Standortseiten schaden mehr, als sie nützen.
Die anderen arbeiten ortsunabhängig. Für Coaches, Berater und Agenturen ist der Ort nebensächlich, das Thema dagegen alles: Sichtbar wird man über Antworten auf die Fragen, die Kunden drei Wochen vor der Beauftragung suchen. Wer beides bedient, sollte es sauber trennen. Die laufende Arbeit daran übernehmen wir unter Website-Betreuung und SEO ab 49 € im Monat.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Es gibt drei bewährte Wege: die anonymisierte Fallbeschreibung mit Branche, Größenordnung, Vorgehen und Ergebnis; die Beschreibung typischer Situationen („Der häufigste Fall ist ein Unternehmen mit 30 bis 80 Mitarbeitern, bei dem …“); und Belege aus Ihrer Arbeit selbst, etwa Fachbeiträge, in denen Sie erkennbar aus der Praxis schreiben.
Was wir nicht machen: Zitate erfinden oder Logos ohne Freigabe zeigen. Stimmt ein Kunde zu, holen wir die Freigabe schriftlich ein — dann steht der Name mit gutem Gewissen dort.
Ehrlich: beides. Ein Blog mit vier Beiträgen aus dem Gründungsjahr wirkt schlechter als gar keiner. Er lohnt sich, wenn Ihre Kunden vor der Beauftragung recherchieren und Sie dazu wirklich etwas zu sagen haben. Realistischer Maßstab ist ein guter Beitrag im Monat. Wer das nicht leisten kann, investiert das Geld besser in fünf sehr gute Leistungsseiten — dort entstehen ohnehin die Anfragen.
Weniger als die meisten denken. Bewährt hat sich: eine Seite je Leistung, für die Sie separat beauftragt werden könnten. Wenn niemand „nur Prozessanalyse“ bucht, braucht Prozessanalyse keine eigene Seite, sondern einen Absatz. Fünf gepflegte Seiten schlagen fünfzehn halbfertige — und sie sind billiger im Aufbau wie in der Pflege.
Machen Sie sichtbar, wie Sie arbeiten.
Erzählen Sie uns in zehn Minuten, was Sie tun und für wen. Wir sagen Ihnen, welche Seiten Sie dafür brauchen — und welche Sie sich sparen können.
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