Werkzeug
Was kostet Sie eine langsame Website?
Fünf Zahlen eingeben — Besucher, jetzige Ladezeit, angestrebte Ladezeit, Auftragswert, Anfragequote. Der Rechner schätzt daraus, wie viele Besucher durch eine schnellere Seite zusätzlich bleiben und was das ungefähr wert wäre.
Das Ergebnis beruht auf einer verbreiteten Faustregel, nicht auf einer Messung Ihrer Website. Wir legen die Regel weiter unten vollständig offen, damit Sie die Zahl einordnen können.
Der Wert aus Ihrer Statistik, meist „Sitzungen“ oder „Nutzer“ genannt. Wenn Sie keine Statistik haben, schätzen Sie eher zu niedrig — dann bleibt auch das Ergebnis auf der vorsichtigen Seite.
Mobilfunk statt WLAN, Seite neu laden und mitzählen, bis der Text lesbar ist. Genauer geht es mit Googles PageSpeed Insights — nehmen Sie dort den Wert für „Largest Contentful Paint“ auf dem Handy.
Unter 2,5 Sekunden gilt als gut, unter 1,5 als sehr gut. Werte unter einer Sekunde sind auf dem Mobilfunknetz auch mit viel Aufwand kaum zu halten — planen Sie realistisch.
Ihr durchschnittlicher Netto-Auftragswert. Bei wiederkehrenden Kunden rechnen Sie besser mit dem Wert der gesamten Geschäftsbeziehung — dann wird das Ergebnis aussagekräftiger.
Anfragen im Monat geteilt durch Besucher im Monat, mal hundert. Bei Dienstleistern liegt das oft zwischen 1 und 3 Prozent. Wenn Sie es nicht wissen, lassen Sie den Vorschlagswert stehen.
Geschätzt pro Monat
1.750 €
entspricht 21.000 € im Jahr
- Gewonnene Ladezeit
- 2,5 s
- Weniger Absprünge
- 18 %
- Besucher, die bleiben
- + 175
- Zusätzliche Anfragen
- + 3,5
Achtung: Das ist eine Faustregel und keine Garantie. Der Rechner arbeitet mit einer allgemeinen Branchenannahme — dass die Absprungrate mit jeder zusätzlichen Ladesekunde spürbar steigt — und nicht mit Daten Ihrer Website. Ihre tatsächliche Entwicklung hängt an Ihrem Angebot, Ihrer Zielgruppe, dem Wettbewerb und ein Dutzend weiterer Dinge, die keine Formel abbildet. Nehmen Sie die Zahl als Größenordnung für die Frage „lohnt sich das überhaupt?“ — nicht als Prognose.
Die Faustregel, mit der hier gerechnet wird — offengelegt
Wir halten nichts von Rechnern, die eine Zahl ausspucken und die Formel verschweigen. Deshalb hier vollständig, was oben passiert: Der Rechner nimmt an, dass pro eingesparter Ladesekunde ungefähr sieben Prozent der Besucher zusätzlich bleiben, die vorher abgesprungen wären. Diese sieben Prozent sind eine gerundete Branchenannahme, die in Untersuchungen zu Ladezeit und Absprungrate immer wieder in ähnlicher Größenordnung auftaucht. Sie stammt nicht aus einer Messung an einem unserer Kundenprojekte.
Aus diesen zusätzlich bleibenden Besuchern rechnet der Rechner mit Ihrer Anfragequote die zusätzlichen Anfragen aus und multipliziert sie mit Ihrem Auftragswert. Die Zahl unterstellt dabei, dass die zusätzlich bleibenden Besucher sich genauso verhalten wie Ihre bisherigen — was in Wirklichkeit nicht ganz stimmt: Wer wegen langer Ladezeit abspringt, war im Schnitt weniger entschlossen. Das Ergebnis fällt also eher zu optimistisch aus.
Warum wir das trotzdem anbieten: Die meisten Unternehmer stehen vor der Frage, ob sich 400 € für eine Ladezeit-Überarbeitung lohnen. Dafür braucht man keine Prognose auf zwei Stellen, sondern eine Größenordnung. Und die ist bei 200 Besuchern im Monat eine völlig andere als bei 20.000.
Was der Rechner alles nicht berücksichtigt
Damit die Grenzen klar sind — diese Punkte wirken teilweise stärker auf Ihr Ergebnis als die Ladezeit selbst.
- Wie überzeugend Ihr Angebot und Ihre Texte sind
- Wie viel Wettbewerb es in Ihrer Branche und Region gibt
- Ob Ihre Besucher von Google, aus Anzeigen oder von einer Empfehlung kommen
- Ob die Seite überhaupt gefunden wird — ein schnelles Ergebnis auf Seite drei bleibt Seite drei
- Saisonale Schwankungen in Ihrem Geschäft
- Dass eine schnellere Website Google-Rankings verbessern kann und dadurch zusätzlich Besucher bringt — dieser Effekt fehlt im Rechner völlig
Wo die Sekunden tatsächlich verloren gehen
Zu große Bilder
Der mit Abstand häufigste Grund. Ein Foto direkt aus der Kamera hat vier Megabyte; für die Website reichen zweihundert Kilobyte. Das ist die billigste Verbesserung, die es gibt.
Zu viele Skripte
Jedes Zusatzwerkzeug — Chat-Fenster, Bildergalerie, Formularbaukasten, Analyse — bringt eigenen Code mit. Zehn Erweiterungen ergeben in Summe leicht eine Sekunde.
Langsamer Server
Beim Billig-Hosting teilen sich hunderte Websites eine Maschine. Wenn der Server eine Sekunde zum Antworten braucht, ist die Sekunde weg, bevor überhaupt etwas gezeichnet wird.
Schriften von fremden Servern
Eine Schrift, die erst bei einem anderen Anbieter geholt wird, kostet Zeit und ist nebenbei ein Datenschutzproblem. Lokal eingebunden fällt beides weg.
Messen statt schätzen — und zwar kostenlos
Sie müssen sich nicht auf eine Faustregel verlassen. Googles PageSpeed Insights misst Ihre Website kostenlos und zeigt Ihnen die drei Werte, auf die es ankommt: wie schnell der Hauptinhalt erscheint, wie schnell die Seite auf Eingaben reagiert und wie stark das Layout beim Laden herumspringt. Nehmen Sie immer das Ergebnis für Mobilgeräte — dort kommt die Mehrheit Ihrer Besucher her, und dort ist die Seite immer langsamer.
Was diese Werte im Einzelnen bedeuten, erklären wir in Core Web Vitals erklärt. Wenn Sie die Zahlen haben und nicht wissen, was sie bedeuten: Schicken Sie uns einen Bildschirmfoto-Ausschnitt, wir schauen ohne Berechnung darauf.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Nein — als Erwartung ist die Zahl zu belastbar formuliert. Als Größenordnung taugt sie: Wenn dort ein zweistelliger Betrag steht, lohnt eine aufwendige Überarbeitung wahrscheinlich nicht, und Sie sollten zuerst an der Sichtbarkeit arbeiten. Steht dort ein vierstelliger Betrag, ist die Investition in die Ladezeit fast sicher gut angelegt. Das ist die eigentliche Frage, die dieser Rechner beantwortet.
Googles Maßstab für den Hauptinhalt liegt bei 2,5 Sekunden auf dem Handy im Mobilfunknetz. Wer darüber liegt, verliert messbar Besucher und hat es zusätzlich schwerer in den Suchergebnissen. Unter 1,5 Sekunden ist der Punkt erreicht, ab dem weitere Verbesserungen für Besucher kaum noch spürbar sind — dort das letzte Zehntel herauszuholen ist meistens Zeitverschwendung.
Das hängt davon ab, woher die Sekunden kommen. Sind es Bilder und ein paar Erweiterungen zu viel, ist die Überarbeitung deutlich günstiger und in wenigen Tagen erledigt — mehr dazu unter Ladezeit-Optimierung. Liegt es an einem überladenen Grundgerüst aus zwanzig Erweiterungen, die sich gegenseitig blockieren, ist jede Optimierung Flickwerk. Dann ist ein Relaunch der ehrlichere Weg. Welcher Fall vorliegt, sieht man in etwa einer Stunde.
Bereit, Ihr Projekt umzusetzen?
Lassen Sie uns gemeinsam loslegen.
Wir freuen uns auf Ihr Vorhaben – ob Redesign, neue Website oder langfristige Betreuung.
